Hier also nun noch der restliche Urlaubsbericht, etwas geschnipselt …
Wir haben ja schon das Eine oder Andere berichtet, aber daneben gab es natürlich noch mehr auf dem Bauernhof zu erleben. Da war natürlich das dreirädrige Kettcar mit Beifahrersitz, welches unglaublich anstrengend zu fahren war, was aber die kleine Chefin recht wenig beeindruckte. Sie saß ja auch nur auf dem Beifahrersitz und ließ sich chauffieren. Daher war ich auch heilfroh, dass noch andere Kinder auf dem Hof waren. Allen voran Christian, der immer wieder bis zur Erschöpfung mit der kleinen Chefin fuhr. Übrigens dauerte „bis zur Erschöpfung“ bei ihm deutlich länger als bei mir …
Sein jüngerer Bruder Simon war auch noch mit von der Partie, aber beim Kettcar eher als Außenbordmotor tätig, statt selber zu fahren. Wo er allerdings ganz vorne mit von der Partie war, war bei der großen Grasschlacht, die der Bauer im Hof initiierte und bei der insgesamt 7 Kinder sich mit Gras bewarfen, es sich gegenseitig in die T-Shirts stopften und sich völlig verausgabten. Die kleine Chefin fand das auch super, aber beobachtete die 7 lieber von einer sicheren Stelle aus, als auch nocht mit zu mischen.
Christian, der ja an den ersten Tagen die Nummer 1 der kleinen Chefin war, wurde dann in der Gunst durch Lucy abgelöst. Eine 8-jährige, die wirklich super mit der kleinen Chefin Dinge unternahm, auf Entdeckungstour ging und auch Kettcar fuhr. Das zweite 8-jährige Mädchen, Isabel, wurde von der kleinen Chefin meist Isabelbelbel genannt, war in der Gunst aber deutlich hinter Lucy. Aber das waren wir ja alle
Die Heuburg, ein Stall, in dem Heuballen so gestapelt und gelagert waren, dass ein toller Raum für Kinder zum toben entstand und in dem in 2m Höhe ein Rundgang aus Heuballen und Holzbohlen angelegt war, war auch genau nach dem Geschmack der kleinen Chefin. Bei diesem Rundlauf waren auch die eine oder andere Stufe oder Lücke eingebaut, so dass er durchaus anspruchsvoll war. Hier konnte sie wirklich ausgiebig toben, klettern, probieren und sich erleben.
Ein anderer toller Raum war natürlich der Stall der Hasen und Meerschweinchen. Gut, die Meerschweinchen nahm die kleine Chefin mal eben zur Kenntnis, aber neben den Hasen waren sie doch gänzlich abgeschrieben. Kann ich aber auch verstehen. So kleine weiche Hasen/Kaninchen auf dem Arm sind doch schon was anderes.
Beim Sandkasten nebst Rutsche und Schaukel war die kleine Chefin natürlich auch gerne zu finden. Dabei war auch eine Betonröhre mit etwa 1m Durchmesser, welches etwa 10 Meter durch einen kleinen Hügel hindurch führte. Stockdunkel, aber kein Hindernis für die kleine Chefin. Nur einmal wäre sie beinahe nicht durchgekommen. Der Ausgang wurde nämlich von einem unglaublichen Monster namens „Nacktschnecke“ beschützt. Hier zeigte die kleine Chefin, dass sie doch ein echtes Mädchen ist:
Zwerg: „Ist das Papa?“
Papa: „Das ist eine Schnecke.“
Zwerg: „Machs du das weg?“
Ansonsten wäre sie wohl noch heute in der Röhre
Weiterer Höhepunkt die beiden Besuche im Hallenbad. Das war aber auch ein wirklich schönes Bad mit einem tollen Babybecken, in dem allerlei Spiezeug für die Allgemeinheit zur Verfügung stand und in dem ein kleine Rutsche für Vergnügen sorgte. Am zweiten Tag hat die kleine Chefin sich dann auch immer den Umweg über die Treppe gespart und ist die Rutsche einfach wieder barfuß hochgelaufen. Ab und an nur zur Hälfte und dann ging es dank rutschigem Boden wieder auf den Knien oder dem Bauch unfreiwillig früher hinunter. Aber insgesamt war die Rutsche so toll, dass sie vor lauter rutschen abends einen blauen Fleck am Allerwertesten hatte …
Und das absolute Highlight im Hallenbad war das Strömungsbecken, welches eine ordentliche Strömung im Kreis mit etwa 6m Durchmesser drehen ließ. Highlight deswegen, weil sie hier mit Dummdodeln tatsächlich alleine schwimmen konnte. Zwar immer Mama, Papa in Reichweite, aber ansonsten alleine von der Strömung angetrieben und den Dummdodeln getragen. Dementsprechend schwierig war es natürlich auch, sie wieder aus dem Wasser zu bekommen. So ein Schwimmbad fehlt uns hier daheim definitiv!
So, damit ist der Urlaubsbericht nun also abgeschlossen …


