Wer ist der Chef?

Neues vom Zwergenaufstand

Mit ‘Auto’ verschlagwortete Einträge

Vorzeichen

Verfasst von Papa am 20. Oktober 2009

Wenn morgens um 7.40 Uhr das Kabelnetz ausfällt und somit kein Radioempfang mehr möglich ist, dann das Kindlein eine Hängephase durchmacht und beim in den Kindergarten bringen in Tränen ausbricht und ich später auf dem Weg in die Arbeit in einer Vollsperrung stehe, dann weiß ich genau, dass ich schon deutlich bessere Tage hatte!

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Verkehrserziehung

Verfasst von Papa am 16. Oktober 2009

Auf dem Weg in den Kindergarten:
Zwerg: „Nicht so nell, Papa.“

Hallo? Da war 50 erlaubt und ich maximal 49 auf dem Tacho …

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Langweilig

Verfasst von Papa am 11. Oktober 2009

Gestern waren wir unterwegs, um bei der kirchlichen Trauung von Bekannten dabei zu sein. Allerdings war das etwa eine Autostunde von uns entfernt und durch den Termin der Trauung (13.30 Uhr) war damit der Mittagsschlaf der kleinen Chefein so halbwegs zu nichte gemacht. So wie es aussieht, wird wohl die Zeit ihres Mittagsschlafes so langsam zu Ende gehen. Immerhin hat sie im Auto dann noch eine halbe Stunde ein Nickerchen gemacht.

In der Kirche selbst war sie echt super. Still sitzen war zwar nicht drin und zu hören war sie durchaus auch, aber alles so im Rahmen, dass sie (und wir) nicht negativ auffielen. Lediglich die Leute direkt um uns herum mussten sich ab und an ein lauteres Lachen verkneifen. Zum Beispiel, als sie laut auf einem Kaubonbon herumschmatzte, oder als sie mal locker flocker von der Bank rutschte und zwischen Bank und Kniebrett klemmte. Aber sonst alles super. Diesmal hat sie auch nicht an der entscheidenden Stelle „Ja“ gerufen.

Anschließend haben wir uns noch ein kurzes Bloggertreffen veranstaltet und uns mit der Nitty inklusive ihres Mannes und ihrer beiden bezaubernden Töchter getroffen. Nitty hatte dazu auch eine super Location ausgesucht, so dass wir in Ruhe etwas essen und trinken konnten, während die Mädels im angrenzenden, zweistöckigen Kletter-Schaukel-Schwing-Balancier-Rutsch-Parkour herumtoben konnten. Die kleine Chefin tobte auch direkt darin herum, völlig egal, wieviele andere fremde und ältere Kinder darin rannten und spielten und sprangen. NUr ab und an kam sie vorbei, um etwas zu trinken. Die Mädels der Nitty hatten ähnlich viel Spaß. Die Ältere hat uns am Ende noch einmal ihre allerbeste Schmollmiene gezeigt. Lang geübt und schon fast zur Perfektion gebracht. Ich bin mir sicher, ihr Freund wird da später dran zu knabbern haben ;)

Auf jeden Fall hat uns das treffen sehr gut gefallen und Nitty ist wirklich eine richtig nette Frau mit einer ebenso netten Familie. Gerne mal wieder.

Auf dem Weg zum Auto erklärte uns dann die kleine Chefin, dass das Spielen aber langweilig war. Ja ne is klar … dann wissen wir zumindest wie wir die Aussage einschätzen müssen, wenn sie ab und an nach dem Kindergarten sagt, dieser sei langweilig gewesen.

Langweilig … das ist ohnehin noch ein Stichwort. Wir hatten nämlich auf der Heimfahrt noch einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie in Zukunft die Autofahrten laufen werden. Vermutlich ab sofort für etwa 15 Jahre. Alle 3 Kilometer (von 100 Kilometern) dröhnte von hinten: „Mir ist laaaangweiiiilig!“. Das kann schon nach 9 Kilometern so ein klein wenig nerven ;)

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Ich auch, meine Süße, ich auch

Verfasst von Papa am 19. September 2009

Zwerg: „Wo ist die Nina?“
Papa: „Die fährt jetzt auch nach Hause.“
Zwerg: „Wo wohnt die Nina?“
Papa: „In H., in der Nähe von Dida und Doda.“
Zwerg: „Wo ist die Nina?“
Papa: „Na im Auto, die fährt jetzt nach Hause.“
Zwerg: „Wo wohnt die?“
Papa: „In H., da wo wir neulich auf der Hochzeit waren.“
Zwerg: „Machst du?“
Papa: „Ich fahre hier von der Autobahn, weil wir ja gleich da sind, in G.“
Zwerg: „Ich wohn in G.“
Papa: „Ja, richtig und ich auch.“
Zwerg: „Du wohnst in der Arbeit.“
Papa: „Was? Ich wohne doch nicht in der Arbeit, ich wohne doch auch in G.“
Zwerg: „Aber manchmal wohnst du in Arbeit.“
Papa: „Ach so. Ja, manchmal muss ich mit der Arbeit woanders übernachten, aber ich wohne trotzdem in G. Aber du hast Recht, manchmal übernachte ich dann woanders.“
Zwerg: „Aber ich bin traurig, wenn du woanders übernachtet.“

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Die Fürsorge einer Tochter

Verfasst von Papa am 11. September 2009

Zwerg: „Warst du?“
Papa: „Wo war ich?“
Zwerg: „Warst du Stau?“
Papa: „Ja, gestern auf dem Heimweg war ich im Stau.“
Zwerg: „Fährst du auf Autobahn?“
Papa: „Ja, ich fahre nachher wieder auf die Autobahn.“
Zwerg: „Musst du vorsichtig sein!“
Papa: „Ja, da bin ich dann ganz vorsichtig.“
Zwerg: „Bleibst du lieber oben, nicht auf Autobahn fahren!“

Und ich dachte, wir Eltern machen uns über die Kinder Sorgen und nicht umgekehrt …

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