Wer ist der Chef?

Neues vom Zwergenaufstand

Mit ‘Husten’ verschlagwortete Einträge

Anweisung vom Arzt

Verfasst von Papa am 27. März 2009

Gestern war dann Mama noch mit der kleinen Chefin beim Arzt. Sie hat eine Rachenentzündung, die wohl durchaus auch Druck auf den Ohren oder auch Kopfschmerzen auslösen kann. Aber immerhin keine Mittelohrentzündung.

Die Nacht war diesmal ganz okay. Anfangs hatte sie ein paar Probleme und wurde auch vom Husten mal wach mit Kopfschmerzen, aber so ab 22.30 Uhr schlief sie dann mehr oder weniger bis 6.30 Uhr durch. Bei uns im Bett hat sie dann nochmal bis 7.45 Uhr weiter geschlafen.

Blöd am Husten ist einfach, dass er vor allem dann kommt, wenn sie schon schläft und nicht tagsüber oder am Abend. Aber da müssen wir nun durch (wir, weil Papa spürt es auch schon etwas im Hals).

Medikamente gabs keine vom Arzt, sollte wohl auch so gehen. Aber eine andere Anweisung haben wir nun vom Arzt: Da die kleine Chefin schon beim Anblick des Stethoskops in Panik verfiel, obwohl sie bisher noch nie schlechte Erfahrung mit einem Arzt gemacht hat, bekommt sie nun einen Arztkoffer. Bisher hat sie ja nur einen Werkzeugkoffer.

Oma und Opa werden diesem ärztlichen Rat nun wohl Ostern nachkommen.

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Angeschlagen

Verfasst von Papa am 26. März 2009

Wenn die kleine Chefin von 2.30 Uhr bis 4.00 Uhr wach ist, weil sie ununterbrochen ein trockener Husten plagt, dann ist die Nacht für alle Beteiligten nicht erholsam.

Wenn die kleine Chefin dann nach dem morgendlichen Aufstehen einen Hustenanfall bekommt, bei dem sie sich nur deshalb nicht übergibt, weil sie noch nichts im Magen hat, dann wird er Tag wohl auch nicht besser.

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Jetzt könnte es langsam mal aufhören

Verfasst von Papa am 27. Dezember 2008

Gestern war lieber Besuch da. Mamas Schwester mit Mann und Kindern und natürlich Oma und Opa. Die kleine Chefin fand das natürlich super, zumal ihre Cousine und ihr Cousin immer toll mit ihr spielen. Sie hat da immer einen Riesenspaß, aber ihrer angeschlagenen Gesundheit ist das natürlich nicht ganz so zuträglich.

Abends dementsprechend 39° Fieber (wir haben jetzt ein schweineteures Fieberthermometer, um im Ohr zu messen … und das wird nun auch halbwegs von ihr akzeptiert) und der Husten war natürlich auch nicht besser. Gegessen hat sie erst mal so gut wie gar nix, aber dann abends zumindest noch ein Stück Banane, einen Keks und etwas Nutellatoast (Hauptsache, irgendwas gegessen, da war es uns Wurscht, ob das nun ein Keks oder Nutella war).

Beim zu Bett gehen dann aber eine übel rasselnde Lunge. Also heute ab zum Kinderarzt. Scheint aber so weit alles nicht sooo schlimm zu sein. Die Lunge ist okay und der Husten liegt nur leicht auf den Bronchien. Sollte wohl bald weg sein. Hustensaft bekommt sie keinen, da dies schon der dritte Arzt war, der meinte, dass die Wirkung von Kinderhustensäften nicht so wirklich dolle sei. Wenn sie ihn also ohnehin nicht gerne nimmt, dann eben nicht (ein Hoch auf die Pharmaindustrie).

Nun hoffen wir, dass sie wieder zumindest eineinhalb, wenn nicht zwei Stunden Mittagsschlaf hält. Nicht wie gestern nur eine Stunde. Heute Nacht bin ich einmal aufgestanden, weil sie nach Papa rief, schlief dann aber wieder gut ein und um halb 7 rief sie wieder. Da dachte ich schon, dass die Nacht vorbei wäre, aber nach kurzem streicheln, zudecken und zureden schlief sie doch noch mal bis viertel nach neun …

Meinetwegen kann sie diesen Mist gerne im alten Jahr zurücklassen.

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Tapferes kleines Ding

Verfasst von Papa am 16. Dezember 2008

Es ist einfach beeindruckend, welch komplexe Dinge so ein kleiner Zwerg schon verstehen kann und wie eigenständig Entscheidungen auf Grund dieses Verstehens gefällt werden und wie tapfer diese Entscheidungen dann bisweilen sind.

Die kleine Chefin hat ja seit ein paar Tagen einen Reizhusten, der sie nachts heimsucht und so die Nachtruhe aller stört und dadurch auch die Laune am Tage mitunter etwas aus dem Gleichgewicht bringt. Und da Hustensaft nicht unser Ding ist, haben wir nun auch ein paar Zäpfchen gegen Reizhusten hier.

Gestern Abend war der erste Versuch und leider lief der nicht ganz so glücklich, weil das blöde Ding nicht richtig glitschig geworden ist und im ersten Anlauf auch nicht richtig getroffen hat. Dementsprechend gab es da schon ziemlich dicke Tränen und langes Kuscheln, bevor die kleine Chefin dann ins Bettchen konnte und eine wirklich friedliche Nacht verbringen konnte.

Heute überlegten wir also lange, ob wir es nochmal mit dem Zäpfchen versuchen sollen, oder lieber nicht. Nicht, dass es in einem ähnlichen Kampf wie mit dem Hustensaft endet. Letztendlich trafen wir eine bei einer Zweijährigen eventuell etwas unkonventionelle Entscheidung. Wir beschlossen, die Entscheidung der kleinen Chefin zu überlassen und stellten uns darauf ein, kein Zäpfchen zu geben.

So sollte es sein. Beim bettfertig machen fragten wir also:
Wir: „Die Nacht gestern war ja besser als davor. Du musstest gar nicht husten.“
Zwerg: „Ja“
Wir: „Sollen wir es heute nochmal mit einem Zäpfchen versuchen?“
Pause
Wir: „Wir sind auch ganz vorsichtig.“
Zwerg (zögerlich): „Ja“

Also kramte Papa ein Zäpfchen hervor und da verzog sich die Miene vom Zwerg schon beängstigend. Kaum war das Zäpfchen ausgepackt, begann ein herzzerreißendes Wimmern und Weinen. Bei Mama und Papa zog sich alles zusammen und so fragten wir noch einmal nach:

Wir: „Sollen wir dir ein Zäpfchen geben?“
Zwerg (im Weinen verschluckt): „Ja.“

Also weiter das Zäpfchen vorbereitet, in den Händen erwärmt und geknetet, bis es etwas glitschiger wurde, derweil hat Mama ausgiebig gekuschelt. Aber das Weinen wurde nicht weniger, sondern immer schlimmer.

Zwerg (tränenerstickt): „Papa?“
Papa: „Ja, ich bin da, soll ich dir das Zäpfchen jetzt geben, ganz vorsichtig?“
Zwerg: „Ja.“

Also ganz vorsichtig das Zäpfchen verabreicht, wirkich vorsichtig und dennoch so schnell wie möglich. Danach schnell die kleine Chefin abwechselnd bei Mama und Papa im Arm, bis sie sich beruhigt hatte .. also etwa gute 5 Minuten. Und natürlich ständig gesagt, wie tapfer sie war und wie stolz wir waren und wie toll sie war.

Nun schlummert sie friedlich und hoffentlich vom Husten bis morgen verschont. Und wir sind wirklich tief beeindruckt und berührt, wie klar sie diese Entscheidung getroffen hat, obwohl sie wusste, wie unangenehm es für sie ist. Sie muss also ganz klar den komplexen Zusammenhang verstanden haben, dass diese Tortur ihr letzendlich geholfen hat, eine erholsame Nacht zu haben. Zusätzlich dieses Vertrauen, dass Mama und Papa gerade nur helfen wollen, obwohl sie gerade gefühlt nichts Gutes tun.

Ich kann es immer noch nicht fassen. Sie ist gerade einmal 2 Jahre alt!!!

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Husten

Verfasst von Papa am 13. Dezember 2008

Die kleine Chefin hat nun schon etwas länger einen hartnäckigen Husten. Nicht so schlimm, dass man was machen müsste, aber doch nervig. Der Arzt meinte, dass die meisten pflanzlichen Säfte ohnehin nicht so gut helfen und wenn der Husten dann nicht zu schlimm ist, dann wäre der Saft selbst meistens mehr Qual für die Kleinen als der Husten. Na das hätten wir mal früher wissen müssen.

Es ist „nur“ ein Reizhusten, der auch nur selten auftritt. Aber leider immer dann, wenn es gar nicht passt, nämlich nachts! Vor vier Tagen war das morgens um 6 Uhr. Also eine Zeit, die nicht all zu unchristlich ist, aber dennoch früh. Wer schon mal Reizhusten hatte weiß, dass da erstmal an einschlafen nicht zu denken ist. Weder bei dem, der Husten hat, noch bei den anderen im Haus. Also haben wir die kleine Chefin zu uns ins Bett geholt und da schlief sie auch noch mal eine Stunde.

Vorgestern dann um 4 Uhr morgens. Deutlich unpassendere Zeit. Also erstmal was zum trinken gegeben, Nasentropfen verabreicht (damit sie nicht durch den Mund atmen muss) und wieder in ihr Bett gelegt. Das ging auch ohne Protest, aber leider hörte der Husten nicht auf. Da Papa aber um 6 Uhr schon raus musste, holten wir sie in unser Bett, wo sie (sie, nicht der Papa) auch noch mal schlief, und zwar so bis 7. Papa war seit 4 wach. Mama auch, die konnte aber wenigstens noch bis 7 dösen.

Heute morgen dann um 2 Uhr. Selbes Spiel … zu uns ins Bett. Und bis wann hat sie da dann geschlafen? – Falsch. Nicht bis 7. Nein, bis 5 vor 6 …

Hoffentlich ist der Husten bald vorbei, oder verlagert sich so weit nach vorne, dass er schon um 18 Uhr kommt … dann wäre die Nachtruhe wenigstens erholsam …

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