Trotz den widrigen Umständen war es ein richtig schöner Tag. Mama eher out of order, aber ein herrlicher Papa-Tochter-Tag. Aber nun bin ich auch fertig. Fix und alle … die kleine Chefin hat es natürlcih genossen und in vollen Zügen ausgenutzt, dass der Papa so alleine für sie da war. Also war der Tag auch rappelvoll.
Morgens gleich mal das Handpuppenspiel gespielt und natürlich verloren. Die kleine Chefin und Nikola (verkörpert von einem Lego-Duplo Männchen) haben gewonnen. Danach das Luftballonspiel gespielt und wieder hat die kleine Chefin gewonnen (diesmal Papa zweiter und Nikola verloren). Und danach noch Memorie gespielt, das erste mal so richtig, weil sie es heute dann richtig verstanden hat, wie es funktioniert. Hier habe ich nur ganz ganz knapp verloren (10 Paare zu 2 Paaren).
Dann ab zum Einkaufen mit anschließendem gemeinsamen Kochen. Der Versuch des Mittagsschlafes scheiterte. Das heißt: Mama schaffte es, zu schlafen, die kleine Chefin nicht und gönnte somit auch mir keine Auszeit. Also den Laufstall für den kleinen Chef gemeinsam aufgebaut, dann Papa als Klettergerüst missbraucht und anschließend gemeinsam Kuchen gebacken. Zwischendurch noch ein ordentlicher Spaziergang. Mit am Start Luka im Kinderwagen und eine rennende Chefin.
Nun ist sie im Bett und schläft. Nach einem wirklich schönen Tag. Schön, dass dies noch einmal so geklappt hat, bevor der kleine Chef da ist.
Aber nu bin ich feddisch … könnte ja wetten, dass es heute Nacht losgeht. Wer wettet mit? Termin wäre ja heute gewesen …
Unter diesem Namen kenne ich es zumindest. Keine Ahnung, wie ihr das so nennt. Aber auf jeden Fall kann die kleine Chefin das schon ganz gut, dafür, dass wir es ihr vorher nur einmal gezeigt hatten …
Kinder verstehen sich einfach untereinander. Und dabei ist es egal, was für Kinder. So wie unser Tochterkind heute bei Oma und Opa mit dem Katzenkind von nebenan gespielt hat war klar, dass sich Kinder untereinander einfach verstehen. Da wurde gemeinsam umher getollt, versteckt, gegenseitig gejagt und erschreckt. Das Katzenkind mit der Gießkanne geduscht und mit einem Ball gespielt, Opas Büro gemeinsam erkundet und überhaupt einfach zusammen getobt. Das hat uns einfach in unserem Entschluss bestärkt, dass hier nächstes Jahr ein Katzenkind einziehen wird.
Was wäre ein Bauernhof ohne Pferde und Ponys? Richtig … er wäre für Mädchen langweilig(er). Aber zum Glück hatte dieser Bauernhof ja 21 Pferde plus einige Ponys. Um die Größenverhältnisse nicht gänzlich überzustrapazieren haben wir uns natürlich eher an die Ponys gehalten. An laura, um genau zu sein. Ein gutmütiges verfressenes älteres Pony. Dieses wurde also ab und an gesattelt und dann durfte die kleine Chefin darauf reiten. Natürlich ohne Zügel, dafür aber mit Haltestrick am Sattel und Helm. Geführt wurde Laura dann von Mama oder Papa.
Stolz wie Bolle war sie da auf dem Rücken von Laura, mit einem ständigen leichten Grinsen im Gesicht. Am letzten Tag sind wir sogar etwas getrabt. Hat sie richtig gut gemacht und saß da drauf, asl hätte sie sich noch nie anders fortbewegt.
Nur einmal zwischendrin dachten wir, jetzt hat sie keine Lust mehr auf Reiten. Laura versuchte wirklich jedes Büschelchen Klee, welches in unserem Weg auftauchte, zu fressen. Da mussten wir ganz schön aufpassen, weil sie nämlich während des Reitens nciht fressen soll. Einmal ist sie aber ausgekommen. Bergab. Im flotten Schritt. Kopf runter und Vollbremsung. Damit hatte keiner gerechnet, die kleine Chefin auch nicht. Sie hielt sich aber tapfer am Haltestrick fest, machte eine Purzelbaum über Lauras Kopf und wurde dort von Papa aufgefangen. Hat sie aber super gemacht. Hätte sie sich nicht so gut festgehalten, wäre sie kopfüber abgestiegen und ich hätte sie wohl nicht mehr fangen können.
Einziger Kommentar der kleinen Chefin war ein lachendes: „Pubaum macht!“
Wenn es weiter nichts ist …
Als wir dann wieder daheim waren, also ganz daheim, nach dem Urlaub, fragte sie mich noch beim Bäcker, ob wir nach dem Frühstück wieder reiten gehen. Ging natürlich leider nicht. Auch ihr Vorschlag, nach dem Frühstück zum Bauernhof zu fahren wurde dann doch nicht umgesetzt. Aber ich denke, wir müssen das definitiv wiederholen.