Wer ist der Chef?

Neues vom Zwergenaufstand

Mit ‘Unsinn’ verschlagwortete Einträge

Zwei schwangere Frauen

Verfasst von Papa am 7. August 2009

Dass sich hier im Moment eine schwangere Frau daheim rumtreibt wusste ich ja, aber dass das so ansteckend ist, dachte ich nicht. Die kleine Chefin ist nun nämlich auch schwanger und bekommt auch noch Zwillinge. Diese müssen aber zweieiige Zwillinge sein, denn erstens sehen sich die beiden überhaupt nicht ähnlich (eines sieht aus wie ein Elch und eines wie ein Affe) und zweitens wächst eines vorne unter dem Schlafanzug und eines hinten.

Mama fragte mich auch gleich besorgt: „Sag mal, habe ich auch so einen dicken Rücken?“

Die Geburt der beiden machte auf mich allerdings einen deutlich entspannteren Eindruck, als ich es von der Geburt der kleinen Chefin in Erinnerung hatte …

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Nur Unsinn im Hirn

Verfasst von Papa am 16. Juni 2009

Die kleine Chefin hatte heute Besuch von ihrem besten Freund, dem C. Ich sage nur so viel zu den beiden … SAUKÖPPE ;)

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Vatertag

Verfasst von Papa am 21. Mai 2009

Heute war also Vatertag … und was für einer. Der Tag begann erst um 7.30 Uhr, so dass es an und für sich eine humane Zeit war. Zum Frühstück gab es Waffeln und von der kleinen Chefin ein tolles Geschenk für Papa. Sie war neulich einen Tag zu Besuch im Kindergarten und dort hat sie gleich dieses Geschenk gebastelt. Und ich meine „Sie hat es gebastelt“, denn sie hat das Blatt wohl selbst ausgeschnitten und den Käfer bemalt und aufgeklebt (mit klitzekleiner Hilfe, klar, aber dennoch).

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Mama hat dann noch die Kleebläter ausgestanzt, aufgeklebt und den Schriftzug (in Absprache mit der kleinen Chefin) aufgebracht … mal ehrlich: Ist das nicht cool???

Nachdem wir hier heute wieder blauen Himmel und annähernd 30° Celsius hatten, habe ich dann mal während ihres Mittagsschlafs das Planschbecken aufgebaut. War der Hit, zumal wir heute ganz lieben Besuch von ihrem besten Freund inklusive Eltern hatten. Also die Kiddies schön im Planschbecken, im Sandkasten, auf der Schaukel, auf dem Bobbycar und wo weiß ich nciht noch überall jede Menge Spaß gehabt und die Eltern einen richtig schönen und relativ geruhsamen Nachmittag verbracht. Es ist nämlich wirklich interessant: beide sind rechte Rabauken und haben viel Unsinn im Kopf, aber wenn sie zusammen sind, dann ergänzen sie sich so gut, dass sie sich nicht in unglaublich halsbrecherische Unternehmungen hochpokern, sondern sie spielen wirklich richtig schön zusammen. Mit gelegentlichem Gezanke zwischendurch, aber ansonsten komplett harmonisch … hat etwas von einem alten Ehepaar.

Dabei haben wir schön die Grillsaison eröffnet und die kleinen saßen schön auf ihrer Kinderholzbank nebeneinander und haben es sich ebenfalls schmecken lassen. Zusammen haben sie zwar fast eine halbe Tube Remoulade verdrückt (oder an den Tisch, die Terasse, die Wiese oder sonstwohin geschmiert), aber auch die eine oder andere Wurst fand den Weg in die kleinen Bäuchlein.

Sehr schön ist übrigens auch, dass ihr bester Freund eine Schwester bekommt. Somit ist auch hier für einen altersadäguaten Spielgefährten gesorgt :)

Und sehr hilfreich war auch, dass ich gleich eine helfende Hand hatte, um schon einmal ein paar Messungen und Anzeichnungnen am Baumhaus vornehmen zu können.

Nun bin ich nur noch auf morgen früh gespannt. Statt um 20.00 Uhr war die kleine Chefin nämlich erst um 21.15 Uhr im Bett.

Alles in allem: Ein wunderschöner, herrlicher, sonniger (Vater)Tag.

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Hinterhalt

Verfasst von Papa am 10. April 2009

Herrliches Wetter an Ostern. Und das haben wir natürlich auch ausgiebig genossen. Den Vormittag im eigenen Garten gewerkelt, Blumen gepflanzt und dabei jede Menge Hilfe der kleinen Chefin gehabt.

Zum Kaffee waren dir dann bei Oma und Opa. Volles Haus, immerhin waren ja Mama, Papa, Dida und Doda und die kleine Chefin dabei. Aber bei dem herrlichen Wetter waren wir die ganze Zeit draußen, mit kurzen Hosen und Ärmeln. Die kleine Chefin konnte auch den Opa überzeugen, die Regenwasserpumpe anzustellen, damit sie schön mit dem Wasser herumtrietscheln konnte. Irgendwann kam sie dann natürlich wieder auf die glorreiche Idee, mit dem Schlauch den Papa nass zu spritzen. Also gab es für mich nur eine Möglichkeit: Sofort mit ihr verbünden und andere hereinreiten :)

Also hockte ich mich neben die kleine Chefin, die den Schlauch in der Hand hielt und zeigte ihr, wie sie das am besten macht:

Papa (flüstert): „Ruf mal: Doda, komm mal.“
Zwerg: „Doda, tomm mal.“
Papa: „Nochmal.“
Zwerg: „Dodaaa, tomm mal.“
Und als dann Doda näher kam schnell mit Wasser spritzen
Papa (flüstert): „Ruf mal: Opa, komm mal.“
Zwerg: „Opa, tomm mal.“
Papa: „Nochmal.“
Zwerg: „Opaaaa, tomm mal“
Als Opa in Reichweite war, sofort losspritzen.
Natürlich blieben beide außerhalb der Reichweite. Aber sofort bewies die kleine Chefin, wie sie mittlerweile Zusammenhänge erkennt.
Zwerg: „Opaaaaa, tomm mal näher!“

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Der ganz normale Wahnsinn mit einer 2-jährigen

Verfasst von Mama am 2. April 2009

Heute sollte eigentlich ein ganz gemütlicher Vormittag werden. Kurz zu Aldi und eventuell ein bisschen was im Haushalt machen, aber ansonsten spielen und lesen mit der kleinen Chefin. Klingt gut, war es anfangs auch …

Schlafen bis 7.30 Uhr, gemütlich fertig machen, frühstücken und erst einmal mit der kleinen Chefin lesen. Als diese sich dann ganz toll selbst beschäftigt, nutze ich die Chance, kurz zu telefonieren. Die kleine Chefin spielt und turnt dann irgendwann niedlich durchs Wohnzimmer … was allerdings nicht mehr niedlich war, war die braune Pampe, die auf einmal hinten aus der Hose quoll!!!

Also Telefonat schnellstens abgewürgt und Kind in die Badewanne gesteckt. Die kleine Chefin fands suuuuuuper! Klar, sie liebt Baden und für die Tatsache, dass die ach-so-praktischen Höschenwindeln eine Katastrophe sind, kann sie ja nunmal nichts. Damit war das Thema Aldi schon einmal für heute erledigt, da das Bad ausgiebig genossen wurde und danach noch Maniküre und Pediküre angesagt waren.

Der Vormittag verstrich und ich musste das Mittagessen vorbereiten. Die kleine Chefin wollte oben in ihrem Zimmer bleiben, was mir ganz recht war. Also ich in die Küche, die kleine Chefin ganz friedlich in ihrem Zimmer. Ja, ich weiß, da hätte ich stutzig werden sollen müssen, aber da ich erkältungstechnisch etwas angeschlagen bin, habe ich diese Ruhe einfach ein klein wenig genossen (jahaaaa ich weiß!!!). Also ich immer mal wieder in den Flur, um zu lauschen, ob auch alles in Ordnung ist … und das war es anscheinend auch.

Irgendwann höre ich oben im Bad das Wasser und die kleine Chefin ruft begeistert: „L. Dauerei macht!“
Naja dachte ich … ist ja nur Wasser …

Als das Essen dann fertig war, rufe ich die kleine Chefin runter … zu meiner Überraschung, kam sie auch sofort nach zweimal dreimal rufen. Die Tür geht auf, die kleine Chefin kommt strahlend rein … alles weiß (ich meine wirklich alles!!! Arme von den Händen bis zu den Ellbogen, das Gesicht und auch das T-Shirt) und die kleine Chefin berichtet ganz stolz: „L. fertig eincremt!“

Mir blieb der Mund offen stehen … nach kurzem Durchatmen stammel ich nur irgendetwas wie „Oh Gott L., nicht das wir gerade gebadet hätten!“ Aber klar, nach dem Baden muss man sich natürlich eincremen … hatte Mama wohl vergessen … Aber muss das unbedingt die Palliativ Popo-Wundcreme sein?

Also ich Kind wieder sauber gemacht und versucht, oben sämtliche Spuren zu säubern (kennt hier jemand CSI? Das sind Amateure gegen mich … Tatort … Pah). Creme war zwischen Kinderzimmer und Bad großzügig verteilt. Danach konnten wir dann endlich essen. Von den Essmanieren meiner Tochter schreibe ich jetzt lieber nicht, denn wenn man eh schon genervt ist, regt einen wohl sowieso alles auf und ich habe ja vorsichtshalber das eingecremte T-Shirt angelassen.

Jetzt schläft die kleine Chefin friedlich wie ein Baby und ich persönlich hoffe, dass der Nachmittag dann doch etwas stressfreier wird.

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