Zahnfleischbelastungen

Nach den letzten Nächten gehen wir etwas auf dem Zahnfleisch. Mama noch mehr als ich, aber ich bin auch keiner von den Männern, die wohlig durchschlafen, wenn der Nachwuchs quengelt. Ich bin dan also auch wach, wenn Mama stillt und schlafe erst wieder ein, wenn wieder alle im Bett liegen. Allerdings ist das natürlich dennoch nicht so anstrengend, als aufzustehen und zu stillen.

Aber zurück zum Zahnfleisch, auf dem wir gerade gehen. Um 19.30 Uhr wurde der kleine Chef gestillt und um 20.00 Uhr lag er zeitgleich mit seiner Schwester im Bett. Um 21.00 Uhr nochmals geknötert, aber nach einem Bäuerchen (es war eher ein ganzer Bauernhof), schlief er seelig ein. Bis so etwa um 23.00 Uhr und nach dem Stillen so um 23.45 Uhr wieder im Bett. So weit also alles in Ordnung. Dann aber kam er bis heute Morgen im etwa 60-Minuten-Rhythmus. Also um 1.00 Uhr, um 2.15 Uhr, um 3.30 Uhr, um 4.30 Uhr, um 5.30 Uhr und um 6.15 Uhr. War nicht so wirklich entspannt und doch eher ein klein wenig nervtötend. Nun müssen wir uns also was überlegen, wie wir das etwas besser in den Griff bekommen. Wir denken nämlich, dass er nicht wirklich Hunger hatte, sondern eher dachte: „Mönsch, ist das laaaaangweilig und alleine hier. Mama? Maaaamaaaaaa! Kuuuuuuuuuscheln!!!!!!!“ Aber das Kuschelbedürfnis von Mama und Papa ist nachts doch eher gering ausgeprägt.

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13 Gedanken zu “Zahnfleischbelastungen

  1. Ich lach mich schlapp, wenn dann in 2 Tagen da steht, dass kleiner Chef und große Chefin der Nachtruhe zuliebe demnächst in eurem Bett mitnächtigen 😉
    (BTW: Ich – ehemals Verfechterin des „Mein Kind soll in seinem eigenen Bett schlafen!“ – hole meinen Sohnemann jede Nacht von mir aus zu mir ins Bett. Das tut nicht weh und das ist auch nichts schlimmes. Wollte ich nur mal erwähnt haben 😉 )

    Ich hoffe auf baldige bessere Nächte für die Eltern des Zwergenaufstands 🙂

    • (Ich trau mich ja nie, das hier zu sagen, aber ich unterschreibe trotzdem vorsichtig. Schlaf für alle!)

      • Ach Schussel, du darfst hier doch wirklich alles sagen (schreiben).

        Wir sind hier aber absolute verfechter der eigenen Bettes. Auch aus dem Grund heraus, dass wir beide einen leichten Schlaf haben und kein Auge zu machen, wenn noch ein Kind im Bett steckt. Sprich, wir sind deutlich ausgeschlafener, wenn wir jede Stunde geweckt werden, als wenn noch ein Kind in unserem Bett schläft. Von daher gibt es bei uns „Schlaf für alle!“ nur, wenn auch jeder in seinem Bett schläft 😉

    • Ach Du. Das ist alles so relativ. Nach ein paar Nächten hat man sich an die neuen Bettgäste gewöhnt und dann wird man nur mal kurz wach um das Kindlein wieder zuzudecken und schläft Sekunden später wieder.

      Mein Liebster hatte anfangs auch immer Probleme mit dem Gast im Bett – heute sagt er von sich aus, ich solle Robin zu uns holen. Weil er es so schön findet. Merkst Du was? 😉 Der Mensch ist so ein Gewohnheitstier, das glaubt ja keiner 😀

      • Die kleine Chefin hatten wir „damals“ nach etwa 4 Monaten in ihr eigenes Zimmer verfrachtet, weil wir uns eben nicht dran gewöhnt hatten, sondern uns ständig gegenseitig im Wechsel geweckt hatten. Ich weiß also schon was du meinst, aber bis wir uns dran gewöhnt hätten, zieht er wahrscheinlich schon in seine eigene Studentenbude 😉

  2. Ich wünsch Euch noch starke Nerven (und das sich der Körper bald an den Schlafentzug gewöhnt…) 😉

    Unser Neffe ist jetzt 6 Wochen alt. Sie wohnen in der Wohnung über uns bei uns im Haus. Wenn nachts der junge Mann nach Mamas Brust verlangt (und das trotz seiner erst 6 Wochen sehr lautstark) wache sogar ich unten auf und laufe – im Halbschlaf – zu meinem Sohn (5) ins Zimmer um zu sehen, was er will… Es wird also nicht besser, auch wenn die eigenen aus dem Alter draußen sind. 😀 Zumindest bei uns.

    Aber auch unser Sohn kommt derzeit jede Nacht. Er kriegt jetzt die 2. Zähne (war bei der Großen gar kein Problem) und wächst gleichzeitig (das macht er immer gleich schubweise, denn ist interessanter, wenn alle neu gekauften Hosen auf einen Schlag nicht mehr passen). So haben wir jede Nacht Besuch… und wenig Schlaf… vielleicht hat Euer Zwerg ja auch ´nen Wachstumsschub…(ich denke Zähne können es ja eher nicht sein 😀 )

    Also: Auf in den Kampf – die Nerven werden es schon aushalten… denn nur die Harten kommen in den Garten!!

    LG
    claud

  3. Hallo liebe Chefs-Familie,
    da geb ich doch nun auch mal meinen Senf dazu, auch wenn ich sonst still mitlese (mit Vergnügen):
    1: gibt es da stilltechnisch ja mehrere kritische Phasen, in denen die Zwerg-Egel durch erhöhte Nachfrage ein erhöhtes Angebot erzeugen, das auch seine nährstofftechnische Zusammensetzung verändert. Also nicht herauszögern sondern mitmachen, so weh es auch tut schlaftechnisch, sobald sich die Menge etc angepaßt hat gehts wieder ruhuger zu.
    2: hat mir in unruhigen Phasen bei beiden Kindern das Buch „Oje ich wachse“ sehr geholfen, darin werden mehrere klassische Entwicklungsschritte geistiger Art beschrieben die so ein Zwerg durchmacht und die zu Unruhe führen können. Das Buch ändert zwar nicht aktiv etwas aber es hat bei mir zu mehr Verständnis und mehr Ruhe geführt.
    Hoffentlich verzeiht ihr meine Einmischerei!
    Liebe Grüße von Anna

    • Hallo Anna,

      herzlich willkommen hier und da gibt es doch gar nichts zu verzeihen. Wir finden es super, wenn wir hier auch andere Meinungen hören.

      Bei dem kleinen Chef ist derzeit leider das Problem, dass er da nicht mit Hunger wach wird, sondern einfach, weil er sich mit seinen fuchtelnden Ärmchen selbst geweckt hat, oder weil er (eben aus irgendwelchen Schubgründen) unruhig schläft und wach wird. Die Versuche, in so einer Nacht zu stillen, sind vor allem darsan gescheitert, dass er nur ein Schlückchen nahm, um dann gleich wieder einzuschlafen. Für eine Stunde 😉

      Heute Nacht habe ich mal die Nachtwache übernommen und er ist dann auch immer wieder gleich eingeschlafen, wenn ich ihm einen Schnuller gegeben hatte und die fuchtelnden Arme eingefangen hatte. Wirklich Hunger hat er nachts eigentlich immer erst nach 4 Stunden.

      Aber es pendelt sich garantiert ein. Er ist ja auch noch wirklich jung 🙂

  4. Oh mensch, wir machen gerade ähnliches durch. Der kleine Löwe ist mittlerweile soweit, dass er erst gegen 6-7Uhr essen möchte und somit „durchschläft“, aber jammert gefühlte 50 mal in der Nacht, weil er den Schnuller verloren hat oder weil er die Schlafposition ändern möchte…

    Aber denkt immer daran: es kann nur besser werden! 😉

  5. Ja, wir pucken mittlerweile auch (bei der kleinen Chefin haben wir uns noch dagegen gewehrt). Hilft auch schon ein gut Stück weiter. Aber ab und an schafft es der kleine Kerl, sich zu entpucken und dann knötert er gleich wieder rum. Ist das Problem, wenn man im Halbschlaf puckt und dann nicht gescheit puckt 😉

  6. Was ist bitteschön pucken?
    (Ich denke jetzt besser nicht an Eishockey…)

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