ungeliebte Zeiten

Im Elterndasein gibt es ja immer mal wieder so ungeliebte Zeiten. Zeiten, die man mit Kindern duchmachen muss, auf die man aber durchaus verzichten könnte. Gibt ja viele Phasen, die darunter fallen. Da sind natürlich viele bekannte Phasen darunter, wie die Trotzphase, die Gespensterzeit (wie es Sternchenjg so schön beschreibt), die Warum-Phase, die Pubertät und und und.

Es gibt aber eine Phase, die wird in dieser Hinsicht massiv unterschätzt. Es ist die Phase, in der das Kind noch nicht krabbeln kann, aber bereits krabbeln will und unbeschreiblich davon genervt ist, dass alle Anstrengungen vergebens sind und keinerlei Raumgewinn bringen, nur Rückenmuskulatur. Und diese Genervtheit (gibt es das Wort) tut das Kind dann natürlich auch etwa 12 Stunden am Tag kund. Da kann es sonst noch so gut gelaunt und ausgeglichen und Sonnenschein sein …

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9 Gedanken zu “ungeliebte Zeiten

  1. Oh weh,das hört sich anstrengend an. Davon sind wir noch weit entfernt. Da kommt der kleine Ausbilder wirklich ganz nach mir, ich war auch ein faules Baby, habe das Krabbeln dann einfach ausgelassen, bin gerollt, und dann gelaufen. Mal sehen, was er macht, aber auf den Bauch freiwillig umdrehen macht er ja auch noch nicht und wer das nicht macht, kann auch nicht krabbeln..

    Wünsche euch gute Nerven!

    • Ich glaube, die kleine Chefin war da auch nicht ganz so früh dran damit. Aber wenn man eben eine große Schwester hat, die man vergöttert und die immer wieder einfach verschwindet, dann will man da schon früh hinterher … aber erfolglos 😉

  2. na was freu ich mich drauf 😀

  3. ooooooooh ja, in dieser phase befindet sich das baby hier auch gerade….. es wird sich nach hinten gedrückt, in alle richtungen gedreht aber so wie er das gerne hätte klappts nicht! endet meist auch in wildem geschimpfe…..
    aber, wie jede phase geht auch diese irgendwann vorbei 🙂
    LG
    Jana mit den wilden Kerlen

    • Hier schafft er noch nicht einmal das nach hinten drücken. Er liegt dann auf dem Bauch, Arme und Beine in der Luft (also wirklich Respekt vor der Rückenmuskulatur) und dann wird mit allen vieren wild gerudert. Dann schaut er auf und stellt fest: hat nix gebracht :))

  4. Ich konnte anfangs nur rückwärts krabbeln. Gerade Stuhl- oder Tischbeine waren unüberwindbare Hindernisse, die sich mir gern in den Weg stellten. Dann musste ich angehoben und gedreht werden, so dass ich weiter konnte – das war bestimmt auch ein toller Job für meine lieben Eltern 😀

  5. Zum Glück sind diese Phasen nicht unendlich. Und unser altbewährtes Elternmantra hilft auch da 😉

  6. Haha 🙂 bei uns war es eine „Dauergenervtheit“; der kleine Löwe robbte ja nur rückwärts und war dann noch weiter vom Ziel entfernt als vorher…mit 6 Monaten und ein bißchen war die Phase bei uns gottseidank überstanden.
    Aber selbst wenn es demnächst beim kleinen Chef soweit ist: freut euch nicht zu früh, denn die nächste (Fortbewegungs-Aggro-)Phase kommt spätestens dann, wenn der kleine Chef laufen möchte und es nicht so klappt, wie er es gerne hätte…(bei uns gerade ganz aktuell) 🙂

  7. Oh ja, hier wird auch nur auf dem Bauch nen Fuchtelflieger gemacht und geschimpft daß man noch nicht vorankommt.
    Ich fühle mit euch!

    Vielleicht sollte man der Phase nen eigenen Namen gönnen

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