Essen mit der Familie

Es gibt doch nichts Schöneres, als gemeinsam mit der ganzen Familie am Tisch zu sitzen und gemeinsam zu essen, oder? Ist auch gut für die Familie, die Bindung, das Zusammengehörigkeitsgefühl … bla bla bla.

In der Theorie mag das ja stimmen, aber setzen Sie mal mit einem 10 Monate altem Knirps an einem Tisch, wenn dieser sein eigenes Essen verschmäht, sobald er das Essen der anderen sieht. Dann gibt es nämlich kein halten mehr. Dann wird gebettelt und gejammert, bis er auch was vom Teller der Mama, der kleinen Chefin oder vom Papa bekommt. Problem dabei ist nur, dass er davon nicht satt wird. Wie denn auch, mit nur 2 Zähnchen. Kauen ist da nicht gerade die große Stärke.

Das eigene Essen wird aber eben nicht mehr angeschaut, wenn der Rest was anderes isst. Also gibt es nur 2 Lösungen. Entweder gibt es gemeinsames Familienessen und alle essen die leckeren (und so günstigen) Gläschen, oder es wird eben einzeln gegessen.

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11 Gedanken zu “Essen mit der Familie

  1. ich steh ja auf babybrei. bin immer wieder beleidigt, wenn mir mein kind nix übrig lässt, weil die davon ganz schnell groß werden will 😉

  2. Das Problem kenne ich. Bei uns gab es darum 2Monate lang babytaugliches Essen. War langweilig. Wirklich. Kartoffeln mit Möhren. Möhren mit Kartoffel. Blumenkohl. Schön matschig in allen Variationen… Möglichst kleinpüriert oder weichgekocht.

  3. Hmm, die Kinder assen halt einfach bei uns mit.
    Kauen und ab“beissen“ konnten beide auch mit wenig Zähnen (die kamen spät). Apfel, normalweiches Gemüse, Nudeln und Reis (besonders lustig zum zuschauen, aber halt ein wenig mehr Arbeit beim aufputzen danach) gingen auch ganz ohne Zähne.

    Füttern liess sich die Kleine gar nicht. Nie. Niemals. Daher bekam sie früher vom Familientisch als der Grosse.
    Es gab immer etwas das sie vom Ganzen essen konnte 😉 Zu Beginn übrigens direkt vom Tisch, ohne Teller.

    Ansonsten: jedem eine Reiswaffel auf den Teller legen, dem Kleinsten nur eine solche geben?

    • Haben es auch schon mit Tricksen versucht … sein Essen umfüllen in gleiches Geschirr wie unseres. Gnadenlos fehlgeschlagen. Auch anderes Essen von unseren Tellern zu bekommen scheiterte.
      Er isst halt einfach nicht genug, wenn er nur unser Essen isst, daher bekommt er (wenn es geht) noch anderes zusätzlich.

      • Ach so. Das war bei uns wohl auch so. Mit den Stillmahlzeiten die die erste Zeit gleich nach dem Essen folgten fiel das wohl einfach nicht auf ^^

  4. Wir machen das so, dass der Kleine zuerst isst, um richtig satt zu werden (er hat auch nur 5 Zähne) und danach essen wir gemeinsam und er bekommt einen „Räuberteller“ und dort landen dann ein paar Snacks von Mama und Papa. Alle drei glücklich, weil gemeinsames Essen und so und der Kleine ist satt, weil zuvor schon gegessen und =)

    • Ähnlich läuft das hier nun auch. Erst einmal getrenntes Essen … vor allem für ihn. Und dann darf er später noch bei uns mitessen. Nur beim Frühstück, da bekommt Mama derzeit weniger Müsli als normal 🙂

  5. Einfach von Eurem Essen vor seinen Augen auf seinen Teller mit seinem Essen raufpacken.
    Dann bekommt er etwas von Euch, aber isst zwangsläufig auch sein Essen?

  6. Also wir essen genau deshalb einfach alle das selbe. Hauptsache sie bekommt genau das was wir auch haben, oder zumindest etwas davon dann ist Ruhe im Karton. Da gibt es kaum Streß. Aber mit Breiverschmähung und Fingerfoodernährung von Anfang an kann sie es ja auch, was bei Breikindern sicher nicht immer so gegeben ist.

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