Auf Joschkas Spuren

Die 68er. Symbol einer wilden Zeit. Auflehnung. Widerstand. Eskalationen bei Demonstrationen. Bilder, die nicht nur friedlichen, passiven Widerstand zeigen, sondern auch den Gewaltsamen. Steine werden geworfen. Als Zeichen und Ventil, dass man sich nicht alles gefallen lassen wollte. Wenn also der stille Widerstand nicht ausreichte, dann wurde es impulsiver. Worte reichten nicht, denn sie wurden vermeintlich nicht gehört. Also griff man zu anderen Mitteln.

Auch Joschka Fischer, wie sich zu Zeiten seines Außenministerpostens herausstellte, griff einst zu Steinen und warf diese gegen Polizisten. Auch bis heute hat sich nicht viel geändert. Stuttgart 21. Die Demonstrationen eskalierten auf beiden Seiten. Diesmal wurden wohl keine Steine geschmissen, sondern Kastanien.

Und auch am Nachwuchs scheint es nicht zu mangeln. Zwar werden da noch keine Steine und Kastanien aus Protest geworfen, dafür aber Schnuller und Wasserflaschen. Wenn nämlich der kleine Chef ins Bett geht und noch nicht so ganz einverstanden damit ist, dann wirft er eben Schnuller und Wasserflaschen aus dem Bettchen. Und wenn dann die Exekutive in Form von Mama noch einmal ins Zimmer geht, dann geht der Kerl stiften. Zumindest versucht er das, wird allerdings von den geringen Versteckmöglichkeiten im Gitterbettchen ausgebremst.

Aber im Ernst, wenn er damit auf Joschkas Spuren ist und später Außenminister wird, dann hat er zumindest ausgesorgt.

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