Nur 4 Regeln

Wenn die Kleinen dann mal so weit sind, dass sie mit ihren Freunden bzw. Freundinnen alleine im Zimmer beschäftigen können, dann hat das schon einen gewissen Erholungswert. Wenn das Ganze dann auch noch relativ ruhig abläuft, dann ist es ein Traum. Okay, wenn es zu ruhig ist, dann ist irgendetwas nicht in Ordnung, aber dann muss man eben abwägen was wichtiger ist. Die Ruhe genießen und später die Sauerrei wegmachen, oder die Ruhe aufgeben und die Sauerrei verhindern.

Die kleine Chefin ist ja auch so weit, dass sie sich mal alleine beschäftigen kann und sich mit ihrem Besuch auch mal nach oben in ihr Zimmer zurückzieht, um da (ohne den kleinen Chef) zu spielen. Allerdings gibt es dafür ein paar Regeln. Es sind nicht viele. Um genau zu sein nur 4 Stück, aber gestern hat die kleine Chefin das Kunststück fertig gebracht, alle 4 Regeln zu brechen und mit ihrer Freundin eine Unordnung sondergleichen zu veranstalten. Nun werden Sie sagen, Unordnung machen doch alle Kinder, haben wir alles schon gesehen. Ja, das denken Sie. Ein vergleichbares Chaos haben wir noch nie gesehen. Die Messy-Wohnungen, die man hier und da im Fernsehen sehen kann, die sind dagegen ein Ort der Ordnung.

Ja, es ist unser Fehler, wenn wir das Zimmer nicht direkt kontrollieren, wenn der Besuch so langsam aufbricht, sondern erst beim ins Bett bringen, aber wie gesagt, mit einem Chaos in diesem Ausmaß haben wir einfach nicht gerechnet.

Es ging damit los, dass man gar nicht ins Zimmer rein konnte, weil ein Tisch mitten in der Tür stand. Dahinter verstreut, die Inhalte des Kaufladens, die Buaklötze, das Playmobil und (halten Sie sich fest) etwa knapp die Hälfte aller Klamotten der kleinen Chefin. Vom Boden des Kinderzimmers waren noch etwa 2% zu sehen, der Rest versank im Chaos.

Es gibt gerade einmal 4 Regeln, die sie beachten soll, wenn sie mit anderen in ihrem Zimmer spielt.

1.: Geht nicht in unser Schlafzimmer! (da brauchen wir definitiv kein Chaos)
2.: Die Dinge vom Wickeltisch und der Wickelkomode lasst ihr in Ruhe! (Windeln, Tücher, Cremes, Nagelschere …)
3.: Wenn ihr etwas Neues spielen wollt, dann räumt das Alte erst weg!
4.: Lasst die Klamotten im Schrank.

Aktuell hat die kleine Chefin also Bewährung. Wenn nach dem nächsten Besuch wieder das Kinderzimmer im Chaos versinkt, dann wird Spielbesuch vorerst gestrichen. Interessanterweise sehen die Spielzimmer bei anderen nicht so aus, wenn die kleine Chefin dort zu Besuch war.

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5 Gedanken zu “Nur 4 Regeln

  1. Ich füge noch etwas hinzu.
    Es wird nicht mit Wasser gespielt und auch nicht die Puppen im Kinderzimmer im Eimer gebadet! Und nein es werden auch nicht die Stifte vom großen Bruder geklaut und damit alle Wände, Schranke, Böden und Spielzeuge angemalt.

  2. Und noch eine Regel: Das Schminkzeug der großen Schwester wird nicht benutzt, um sich selber, den Besuch, das eigene oder die Zimmer der Geschwister damit zu „dekorieren“.

    Tip des Tages: Körperglitzerpuder lässt sich nur sehr sehr schwer entfernen…

    Und eine weitere Regel: Lebensmittel gehören nicht ins Kinderzimmer.

    Diese Liste wird mit dem Alter der Kinder potenzial vergrößert. Glaubt es mir. Ich habe drei Kinder 😉

  3. War das Nachbarskind zu Gast?

    scnr

  4. Ich gebe zu, dass es durchaus sein kann, dass die Liste der Regeln noch länger wird 😉

    Und @kunterbunt193 … mei bist du bös‘ 😉 Nein, die war es nicht, sondern eine aus der 4er Clique aus dem Kindergarten.

  5. Bei uns gibt es auch ein paar Regeln für drinnen:
    1. Es wird nicht mit Wasser gespielt.
    2. Gegessen und getrunken wird in der Küche.
    3. Es wird vorher gefragt, ob man Süßigkeiten haben darf.
    4. Es wird im Zimmer gespielt und nicht im ganzen Haus.
    5. Schlafzimmer und Gästezimmer sind tabu.
    6. Auf der Treppe wird nicht gespielt. (die ist so rutschig und empfindlich)
    7. Bevor das Besuchskind abgeholt wird, wird aufgeräumt.
    Den letzten Punkt muss ich immer noch kontrollieren, aber es ist besser geworden. Allerdings hatten wir hier auch schon messiähnliches Chaos und das fand ich gar nicht lustig.
    Draussen sind die Regeln strenger und werden leider auch viel häufiger gebrochen. Und die Listen werden mit der Zeit länger, denn sie kommen mit zunehmenden Alter auf Dinge mit denen man gar nicht rechnet. 🙂
    LG Frau Zausel

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