Haarig

Sie sehen hier nur die Spitze des Eisberges Zopfes. Die kleine Chefin hatte mal wieder Besuch. Und irgendwie geht das leider bei einigen nicht ohne absolut kompletten Scheißelkram ab. Und leider ist die kleine Chefin einfach zu gutmütig und schüchtern, so dass hinterher sie die Dumme ist, die dann noch den Ärger bekommt und in diesem Fall auch noch Haare gelassen hat. Die Freundinen überzeugen sie nämlich gerne davon, irgendwelchen Unsinn zu machen und die Gegenwehr erliegt wohl ziemlich schnell. Dass sie dann mal standhaft (und von mir aus auch laut) bei ihrem „Nein“ bleibt, das schafft sie nicht. Und wenn man dann zum Beispiel die Spitze des Zopfes erst kurz vorm zu Bett gehen entdeckt, dann bekommt natürlich die kleine Chefin den direkten Ärger ab und nicht die Freundin, die bestimmt auch zu 50% mitschuldig ist.

Und zum Friseur muss diese Freundin auch nicht, wohl aber die kleine Chefin, die eigentlich ihre Haare wachsen lassen wollte. Aber um einen guten Zentimeter kürzen kommt sie nun wohl nicht herum. Und dies sowohl hinten, als auch beim Pony.

Nun hatten wir heute Abend noch ein paar eindringliche Gespräche mit ihr. Hoffen wir, dass es fruchtet und dass sie es schafft, leichter mal „Nein“ zu sagen und dabei zu bleiben …

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7 Gedanken zu “Haarig

  1. das kenn ich doch irgendwoher mit den haaren…

  2. Oh… Das ist hier letztens mit den Brüdern passiert… Da fand K2 die Locken von K3 wohl sehr ver-locken-d und hat einen Büschel rausgeschnitten… Puh, bin auch ganz schön erschrocken.

    Hoffentlich wachsen die Haare deiner Süßen schnell nach!!

    LG
    Gianna

  3. Och das mit den Haaren muss nicht unbedingt was mit nein-sagen zu tun haben – so ein Frisörspiel gehört fast in das Alter ;).

    Aber wegen dem nein sagen – das kann man mit Kindern gezielt spielerisch trainieren.

    Habt ihr denn diese „Nein-Sager“-Bilderbücher? Mir fällt grad „Das große und das kleine Nein“ von Gisela Braun ein – die wurden bei uns im Kindergarten bei Workshops genutzt in denen es darum geht dass Kinder das Nein-sagen dürfen und auch üben (damals im Sinne von Aufklärungsarbeit über Missbrauch, doch in den meistne Büchern geht es darum dass das Kind eben auch nein sagen darf).

    Oder guckt mal ob es in euer Nähe Workshops gibt (oft vom Theater angeboten) die das Nein-sagen trainieren evt auch mal mit dem Kindergarten sprechen ob die nicht sowas anbieten wollen (weil das eigentlich ja für Kinder generell wichtig ist).

    • Es geht ja auch weniger um das Haareschneiden an sich. Aber zum einen hat sie erst nein gesagt und sich dann breitquatschen lassen. Und zum anderen war ihre Freundin aber so clever, die eigenen Haare zu verteidigen. Sprich sie hatte nur Spaß am Friseur-Spiel, die kleine Chefin zusätzlich noch abgeschnittene Haare, großen Ärger mit Mama und Papa und einen Friseurbesuch.

      Wäre sie bei ihrem „Nein“ geblieben, dann wäre nix passiert.

  4. ups – hab die Bücher verwechselt – ich meinte eigentlich „Ich bin stark, ich sag laut Nein!“ von Susa Apenrade. Sorry

  5. Das mit dem zum Blödsinn anstecken lassen kenne ich auch nur zu gut. Jungfisch 2 weiß genau, was sich gehört und was nicht. Im Prinzip. In Gesellschaft von zwei bestimmten Kindern leidet sie aber unter plötzlich auftretender partieller Amnesie. Dann weiß sie zwar noch wo sie wohnt und wo im Haus die Gummibärchen sind, vergisst aber dass man 1. fragt, 2. nicht alle Packungen nimmt und 3. man weder mit offenen Teppichmessern in der Tasche Fahrrad fährt noch mit Glasflaschen versucht, Walnüsse aufzuklopfen.

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