Lost in vagabondation

Die beiden Fellnasen dürfen nun seit letztem Wochenende raus. Am Samstag nur unter Aufsicht und am Sonntag dann alleine durch ihr Kartzentor. Und genossen haben sie ihre neue Freiheit. Toben, fangen, jagen … herrlich. Allerdings sollte man sich dann vorher absprechen, wer sich den Weg merkt. Darüber sollte man nicht erst nachdenken, wenn man nach Hause will.

Sonntag klingelte es abends an der Tür. Die Nachbarstochter (Sie wissen schon) samt Schwester. Ob uns die schwarze und die getigerte Katze gehören würden. Die sitzen seit einer ganzen Weile bei denen vor der Tür und scheinen nicht mehr Heim zu finden. Also rasch mit rüber und die beiden Ausreisser Heim gebracht. Vor lauter toben und jagen hat sich wohl keiner der beiden den Weg gemerkt.

Seitdem bleiben sie aber mehr bei uns im Garten und direkt darum herum. Sie haben gelernt. Sind vorsichtiger geworden. Und freuen sich, wenn wir mit im Garten sind. Und dann liegen sie wieder auf der Musiktruhe oder auf dem Teppich und erholen sich von ihren Abenteuern.

Nur nachts, da dürfen sie nicht raus. Mindestens 1 Jahr nicht. Denn leider sind hier Marder sehr häufig und nachts gegenüber Katzen sehr aggressiv. Und im ersten Jahr haben die Katzen schon rein körperlich zu wenig gegenzusetzen. Aber dafür haben sie nun auch endlich ihr endgültiges Nachtlager gefunden. Und wo könnte das anders sein, als im Bett der kleinen Chefin an ihren Füßen?

Und bevor nun jemand mekert: ich weiß, dass es nicht „vagabondation“ heißt.

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9 Gedanken zu “Lost in vagabondation

  1. Schön, dass es den Stubentigern so gut geht 🙂

    Ich empfehle allerdings, die Katzen generell nachts nicht raus zu lassen, auch nach einem Jahr nicht. Die meisten Katzen werden nämlich nachts überfahren/angefahren, da sie, wenn sie von Lichtern – also auch Autoscheinwerfern – angeleuchtet werden, in eine Starre verfallen und keinen Fluchtreflex mehr haben. Das ist zum Beispiel meiner Lilly 2004 zum Verhängnis geworden. Genauso wie ihren beiden Brüdern bei meinen Eltern. Seitdem bin ich mit dem nachts rauslassen sehr streng geworden. (Das kann man gut zum Beispiel über Fütterungszeiten steuern und die Katzen gewöhnen sich mit der Zeit daran, dass nachts eben nicht streunen sondern Haus hüten angesagt ist! )

  2. Hallo 😉
    Wir haben vier von diesen Fellpopos 🙂 die beiden Dicken sind nun 1,5 Jahre alt und die Kleinen gerade ein halbes Jahr alt. Ich weiß nicht welche Möglichkeiten Sie haben, aber wir haben es bei unseren so gehalten dass wir den Garten Katzensicher gemacht haben. Zäune sind hoch und sämtliche Ein und Ausgänge sind zu. Somit können sie sich nur im Garten direkt aufhalten und wenn sie diese Hindernisse überwinden können dann sind sie auch soweit sich gegen größere Katzen zu wehren. Allerdings holen auch vier alle vier Fellpopos nachts rein. Selbst die beiden Großen.

    Aber mal gut das Nachbarskinder Bescheid gegeben haben und sie nicht einfach behalten haben, ist leider auch nicht selbstverständlich, und gerade Minizwerge werden ja gerne mal behalten *grummel*

    Übrigends mal so ganz nebenbei ein Riesenlob für diesen wundervoll erfrischenden herzlichen Blog, einfach herrlich hierdrinne zu lesen 🙂

    Grüße aus dem Norden

    • Hallo hier. Den Garten „ausbruchsicher“ machen, geht hier nicht, aber die Nächte bleibt hier einfach die Ausgangssperre bestehen und bisher wird dies auch klaglos akzeptiert. Die Nachbarskinder wurden zum Glück von ihren Großeltern geschickt. Selbst hätten die die eher behalten. Habne zwischenzeitlich auch schon einmal versucht, die Katzen anzulocken. Wenn das noch mal vorkommt, gibt das aber Ärger …

      Und danke für die Blumen!

  3. Meine dürfen auch nur tagsüber raus, da mir nachts das Risiko zu groß ist (auch für Mäuse als Geschenk im Bett und so)

    Übrigens – immer wenn ihr Leckerchen gebt einen bestimmten Pfiff (gut eignet sich einer der sowohl leise als auch laut geht gg) vorher – dann kommen sie später nämlich auf Pfiff (da muss er dann nämlich laut gehen) angelaufen, was manchmal ganz praktisch ist.

    Erst in der Wohnung – Pfiff und dann Leckerchen, bis sie eben auf Pfiff kommen (und dann natürlich Leckerchen bekommen), dann im Garten und dann klappt das in der Regel auch draußen.

    Geht, wenn man dran denkt – gut nebenher und klappt überraschend gut (meine kamen zwischne 90 und 99 % dann). Vor allem die Phase wo sie noch in der Nähe sind eignet sich zum üben super gg.

    • Sehr guter Tip, danke. Den werden wir wohl mal versuchen hier einzuführen.

    • Wieso Pfiff? Meine kommen auf ihren Namen. Früher *Name*, Komm! (Notfalls warten, wenn er weiter entfernt gepennt hat) Komm, DIcker! Der kam IMMER! Jetzt ist es eben *Katze,Kater*, Kommt! Die kommen durch die ganze Wohnung angerannt. Aber auch nur bei mir, weil se bei mir im Normalfall was bekommen 😛

      Chef? Ihr lasst die jetzt schon raus? so alt sind die doch nicht…

      • Auf den Namen kommen sie nicht. Aber mit dem Pfiff klappt hier mittlerweile auch sehr gut.

        Doch, die dürfen schon raus. Sie waren auf dem Bauernhof, von dem sie kommen, auch schon draußen, bevor sie zu uns kamen. Daher konnten wir sie ohnehin nicht so lange drinnen lassen. Grundsätzlich sollen Katzen mindestens 2 Wochen drinen bleiben, bevor sie raus dürfen. Die zwei waren nun 3 Wochen drinnen, bevor sie raus durften. Aber es besteht eben eine nächtliche Ausgangssperre.

    • Unsere hörte das Klappern des Futternapfes (alternativ auch: Löffel in der Blechdose) kilometerweit und kam im gestreckten Galopp angerannt.

  4. Zitat: Die Nachbarskinder wurden zum Glück von ihren Großeltern geschickt. Selbst hätten die die eher behalten. Habne zwischenzeitlich auch schon einmal versucht, die Katzen anzulocken. Wenn das noch mal vorkommt, gibt das aber Ärger … Zitat Ende…

    UNGLAUBLICH…was bringen die Leute ihren Kindern bei !!! Da würd ich aber auch auf die Barrikaden gehen und den gehörig den Unterschied zwischen Mein und Dein beibringen ! Tztztztzt.

    Aber meine Vorrednerin hat recht 😉 Unsere vier fahren total auf diese Katzensticks ab und wenn ich in der Tür stehe und mit der Tüte raschel stehen alle vier SOFORT vor mir, woher sie auch gerade kommen, es klappt 😉 Aber Tiere sind nicht doof *gg* Ich habe mittlerweile begriffen das ich IN der Wohnung stehen muss um sie auch wirklich ins Haus zu bekommen…sonst klauen die Gauner sich die leckeren Stäbchen und sind schneller wieder weg als ich schauen kann 😉

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