Cool, gell?

Der kleine Chef entwickelt sich rasend schnell. Tragischerweise nimmt man das beim zweiten Kind nicht mehr in dieser Intensität wahr, wie beim ersten Kind. Bei8m ersten ist eben alles neu und man nimmt es mit ungeteilter Aufmerksamkeit wahr. Bime zweiten ist man nicht mehr so fokussiert und vieles geht unter. Aber nun möchte ich doch ein paar Entwicklungen mal festhalten, damit der kleine CHef sich später nicht beschweren kann, wir hätten nur bei der kleinen Chefin alles festgehalten.

Er zählt mittlerweile bis Zwölf. Dabei vergisst er zwar manchmal die Zwei oder die Drei, aber bis Zwölf ist er recht sicher. Das kommt wohl vom allmorgendlichen Zählen im Morgenkreis der Krippe, wie viele Kinder da sind.

Er ist ein typische Junge und steht auf Bagger und Motorräder. Jeden Morgen im Auto fragt er „Bagger is?“ und hofft, dass wir einen auf dem Weg in die Krippe sehen.

Motorräder faszinieren ihn und jedes welches er sieht kommentiert er mit „Da!!! Moorrad!“

Er liebt Ballspielen und wirft und kickt leidenschaftlich gerne Bälle.

Wenn er irgendeinen Schmarrn macht, dann fragt er danach gleich „Cool,gell?“

Abends im Bett, wenn ich mich zu ihm kuschel moniert er jedesmal zuerst, es sei „Tzu eng!“, was er bei Mama nicht macht. Aber dann darf ich doch bei ihm im Bett bleiben. Danach beginnt immer das gleiche Spiel. Er zeigt mit seinem Finger auf mich und sagt zum Beispiel „Opa!“ und ich frage „Ich bin der Opa?“, „Ja!“ antwortet er dann und ich erwider „Dann bist du die Oma!“„Neeiiinnnn Oma daheim is. Du bis Mama!“. Und so geht das weiter, die ganze Familie inklusive aller Haustiere durch.

Flugzeuge und Hubschrauber findet er auch klasse. Ein Flugzeug ist das „Dudoi“ und der Hubschrauber der „Dudoidauber“.

Aktuell hat er kapiert, wie das mit dem Laufradfahren funktioniert. Bis vor kurzem machte ihm das gar keinen Spaß und er fuhr nur mit seinem kleinen Motorrad, welches hinten 2 Räder hat und somit nicht so wackelig ist, wie ein Laufrad. Aber letztes Wochenende kam der Durchbruch beim Laufrad und nun findet er es super.

So langsam kapiert er auch die ersten „Gesellschaftsspiele“. Uno macht er mit, aber da macht er natürlich nur, was man ihm sagt. Aber bei dem Spiel, wo er mit einem Farbwürfel würfelt und dazu farblich passende Pappscheiben auf Ballons legen muss (wessen Karte zuerst voll ist, der hat gewonnen), da kommt er schon gut mit klar.

Nur das Feingefühl fehlt im oft noch etwas. So wird dann im Übermut doch auch schon mal gehauen oder getreten, was aber meist nicht als solches gemeint ist. Er ist dann einfach übermotiviert und aufgedreht und hat sich nicht mehr ganz im Griff.

Beim Schreiben merke ich, wie viel uns da an Entwicklungen durchgerutscht ist. Mit schlechtem Gewissen stelle ich auch fest, dass wir das bei der kleinen Chefin alles viel akribischer festgehalten haben und somit möchte ich mich an dieser Stelle schon einmal in aller Form beim kleinen Chef dafür entschuldigen. Aber ich kann ihn auch beruhigen. Sowohl sein Papa als auch seine Mama waren Zweitgeborene und wir kennen das Schicksal, dass es somit weniger Dokumentationen von einem gibt, als von den Erstgeborenen … dafür darfst er wahrscheinlich schon in jüngeren Jahren länger weg bleiben, als die kleine Chefin. Auch diese Erfahrung haben Mama und papa selbst schon gemacht.

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