Wer die Hosen an hat

Bei uns daheim herrscht ja so etwas wie Gleichberechtigung. Wer hier die Hosen an hat (außer den Kindern und der Katze) lässt sich eigentlich nicht so direkt sagen. Beide irgendwie. Zumindest gefühlt. Wahrscheinlich hat doch eher die Mama die Hosen an und verpackt ihre Ideen zum Teil nur geschickt als meine Ideen und somit als Gleichberechtigung. Aber das würde ich natürlich niemals offen zugegeben.

Schaut und hört man sich mal da draußen in der Männerwelt um, dann haben da alle Männer die Hosen an und das Sagen daheim. Die Frauen spuren und sind froh darüber, so einen starken Partner zu haben der sagt, wo es lang geht. Unter Freunden und hinter vorgehaltener Hand klingt das manchmal schon ein klein wenig eingeschränkter, so dass durchaus der Verdacht aufkommen könnte, dass dies gar nicht bei allen Paaren so ist. Dass es durchaus mehr Paare und Familien gibt, bei denen eine gefühlte Gleichberechtigung stattfindet und gelebt wird.

Seit gesern habe ich nun Klarheit und Gewissheit. Ihr Männer, die ihr erzählt ihr hättet uneingeschränkt die Hosen an, ihr seid alles Lügner und Betrüger. Jawohl. Ihr übt damit auf die anderen Männer einen ungeheuren Druck aus, sich auch so zu verkaufen wie ihr es tut, dabei habt ihr daheim überhaupt gar nichts zu melden. Nicht die Bohne. Vielleicht glaubt ihr das zwar, aber es ist wahrscheinlicher den Osterhasen zu treffen, als in euren Geschichten Wahrheitsgehalt. Ihr seid alle durchschaut worden. Nein, nicht von mir, sondern von den Kindern. Gestern im Vorbeigehen habe ich nämlich eine kurze Unterhaltung von ein paar 6-jährigen Mädchen mit angehört. Die haben euch alle durchschaut.

Mädchen 1: „Ich bin der Chef!“
Mädchen 2: „Nein, ICH bin die Mama!“

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2 Gedanken zu “Wer die Hosen an hat

  1. jeder versucht das was ihm wichtig ist durchzusetzen…und jeder macht was er will. Manche Sachen stören mich , aber Alain macht sie trotzdem und vice versa. Und wenn der eine rnicht daheim ist…macht man eben mehr doer weniger auch sein Ding. Den wenn es nach Alain ginge: Wäre die Flimmerkiste IMMER aus. Da hätten wir gar keine. Dafür wäre Saskia bei mir deutlich weniger am Zeichentrickfilme schaun am Computer (sprich: Dvd’s die sie selbst bezahlt(!) von dem geld was sie zu den Festen geschenkt bekommt+auf you tube) Sie kommt dann nämlich ga rnicht weg von der Machine und aggressiv macht es auch.Ich schliesse einfach das Programm und sie heult ZWEI Stunden , weil ich es nicht für das nächste Mal gesischert hab, und sie es nicht „wiederfinden “ kann.

  2. vorher habe ich sie natürlich fünf Mal gebeten, jetzt Schluss zu machen mit surfen und sie hätte den zu langen Film gerne speichern können ( den Link zum Film)

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