Der Kesselflicker

Der kleine Chef ist im Kindergarten, hat eine große Schwester, eine 15-jährige Cousine und einen 17-jährigen Cousin. Sein Sprachschatz weißt daher so einiges Vokabular auf, welches man nicht unbedingt von einem 3-jährigen erwartet oder hören möchte. Man soll so etwas ja am besten ignorieren, da man durch Verbote auf dieses Vokabular eingeht und dem mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit schenkt, als sein sollte. Verbote und Diskussionen machen solche Äußerungen dadurch also spannender und es geht nach hinten los. So zumindest einschlägige Erziehungsberatermeinung. Aber zum einen stimmt dies wohl wiedermal nur in Teilen und zum anderen ist es nicht immer ganz leicht, solch einen fluchenden Kesselflicker zu ignorieren …

Ey, Alder ey!

Ach Scheiße! … Das hab ich nur wegen dem Mückenstich gesagt!

Verdammter Mist, ich krieg die Hose nicht zu!

Geilo, ey!

Krass, gell?

.

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4 Gedanken zu “Der Kesselflicker

  1. Das war doch aber bestimmt schon die „harlosere“ Liste, oder? 🙂

  2. Ich biete noch „verdammt noch mal, sapperlipopette ( entfleuchte mir einmal, stammt von Kapitän Haddock auf Französisch ) und das Neueste: „Äther, Gesäß und Nähgarn“.

    Nur das Wort mit Sch hat er seltsamerweise noch nicht drauf. Braucht er vielleicht nicht bei dem enormen Schimpfwortschatz der etwas anderen Art…

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