Ins Gesicht geschrieben

So langsam macht mir die kleine Chefin Angst. Sie war ja schon immer begabt, wenn es um Zahlen und Buchstaben ging, aber das heute schlug doch den Fass irgendwie den Boden aus und machte mich sprachlos.

Beim zu Bett gehen geht immer nach 5 Minuten immer noch einmal einer von uns Eltern nach den Kindern sehen und noch einmal „La-Le-Lu“ singen. Heute fragte ich dann die kleine Chefin, wer nach 5 Minuten noch einmal kommen solle.

„M-A-M-A“, buchstabierte sie und meinte dann, „Ne, ich schreibe es dir auf die Stirn!“ und so schrieb sie das erste „M“ und das erste „A“ und unterbrach sich. „Ne, ist ja falsch, ich schreibe es richtig!“ und schrieb nun plötzlich spiegelverkehrt „Mama“ auf meine Stirn. „Schreibst du jetzt spiegelverkehrt, damit es für mich richtig ist?“, fragte ich. „Ja, klar,“ meinte die kleine Chefin, „sonst ist es doch falsch für dich.“

Hallo? Sie geht gerade einmal in die erste Klasse …

Update: Als Mama dann nach 5 Minuten bei ihr war fragte sie auch gleich einmal nach, was denn eigentlich „Kommazahlen“ seien …

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2 Gedanken zu “Ins Gesicht geschrieben

  1. Keine Hektik. Kinder lernen extrem schnell, gerade wenn sie an Sachen interessiert sind. Kenne ich selber, das nivelliert sich aber vermutlich immer irgendwann.

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