Komm schon, du musst feilschen!

Wenn die kleine Chefin morgens zur Schule aufgebrochen ist, habe ich noch ein paar Minuten Zeit, bevor ich den kleinen Chef in den Kindergarten bringen muss. Die nutzen wir dann meist noch dazu, kurz etwas miteinander zu spielen. Zum Beispiel mit seinem Müllauto, oder mit den Dinos oder der Werkbank. Bei schönem Wetter noch kurz im Garten mit einem kurzen Kick auf das Tor. Er ist dann der Torwart und ich schieße aufs Tor. Kurz bevor wir dann aufbrechen müssen, kündige ich dies schon einmal an, damit es dann keine Enttäuschung gibt. Ich sage dannn zum Beispiel „Noch 5 Schuss, dann fahren wir los!“ Oft klappt das sofort, manchmal ist ihm die genannte Anzahl an Schüssen zu wenig. Also dachte ich mir dabei, ich könnte ihn doch auch auf die große weite Welt des Feilschens vorbereiten. Kann man ja immer mal gebrauchen später.

Papa: „Also, kleiner Chef, noch 3 Schuss, dann fahren wir los.“
Kleiner Chef: „Nein, noch 10 Schuss!“
Papa: „Also gut, noch 5 Schuss!“
Kleiner Chef: „Nein, noch 10!“
Papa: „Jetzt müsstest du eigentlich sagen ‚Noch 7 Schuss‘.“
Kleiner Chef: „Hm. Noch 7 Schuss.“
Papa: „Okay, noch 7!“
Kleiner Chef: „Hey! Du bist unfair!“

Ich konnte ihm dann glücklicherweise doch noch erklären, dass er mich hochgehandelt hat, wir uns damit geeinigt haben und er sogar besser rauskam als ich, aber dieses Feilschen an sich versuche ich vielleicht in ein oder zwei Jahren noch einmal.

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